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Mrz 31

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Voller Fahrplan für Sonderfahrten

Der Förderverein Obervogtländische Eisenbahn will die Bahnlinie Adorf-Zwotental erhalten. 15 Fahrtage mit Sonderfahrten sind 2018 geplant.

Gunzen. Nach den erfolgreichen Sonderfahrten-Auftakt mit der Vogtlandbahn am 17. Februar war gestern das Adorfer Schienentaxi auf der Strecke zwischen Adorf und Zwotental unterwegs. Der um vergangenen Jahr unter Vorsitz von Christoph Kopp in Schöneck gegründete Förderverein Obervogtländische Eisenbahn (OVEB) unternimmt große Anstrengungen, um die von Stilllegung bedroht gewesene Strecke nicht nur zu erhalten, sondern sie weiter touristisch zu nutzen.

Ein gutes Dutzend Fahrtage sind dazu allein für 2018 geplant, wie der stellvertretende Vereinsvorsitzende Ingo Penzel im Ergebnis der ersten Mitgliederversammlung informierte. Nächster Fahrtermin ist bei am 10. Mai zur Himmelfahrt bis Muldenberg, wo das traditioneller Flößerfest stattfindet. Dort ist auch der Verein Gunzen 1409 seit einigen Jahren mit Vorführungen zum Pechsieden dabei. Weitere Sonderfahrten wird es unter anderem am Pfingstsonntag (20. Mai) geben, zum Heimatfest am 22. Juli in Schöneck und zum Tag der Vogtland in Adorf (8. September). Den Abschluss der Sonderfahrten in diesem Jahr soll am 15. Dezember eine sogenannte Lichtlefahrt mit einem Dampf-Sonderzug aus Glauchau auf dem Vogtlandring bilden.

Die Strecke zwischen Adorf und Zwotental will die in Chemnitz ansässige Regio Infra Service Sachsen GmbH (Ris) von der Deutschen Bahn AG pachten. „Wenn dazu der Vertrag abgeschlossen ist, wollen die Verantwortlichen der Ris selbst die Öffentlichkeit informieren“, so Penzel zur aktuellen Situation.

Der Förderverein Obervogtländische Eisenbahn findet Zuspruch, wie Mitgliederentwicklung zeigt. Gegründet im Juli 2017 mit 19 Mitgliedern, ist deren Zahl bereits auf 37 gestiegen. Neben vielen Vogtländern sind Eisenbahnfans aus Bayern, Niedersachsen und Berlin dabei.

2019, so die Pläne des Vereins, soll auf der Strecke auch ein Musikwinkel-Express rollen – mit drei Wagen, in denen es neben Musik auch kulinarische Genüsse geben wird. Prüfen will der OVEB auch, ob eine Anmietung des ehemaligen Empfangs- gebäudes Zwotental möglich ist – zu einem symbolischen Preis, um es erst einmal vor dem Abriss zu bewahren, wie Ingo Penzel erklärte.

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